Desperados, das in Europa seit 1992 für wilde Partys bekannte Bier mit Tequila-Geschmack, beobachtete, dass seine jungen Trinker seltener ausgingen, mehr online blieben und Mühe hatten, sich gehen zu lassen. Lateinamerikanische Musik und Kultur boomten in ganz Europa, doch die lateinamerikanische Seele der Marke wurde von der Kultur, aus der sie stammte, in den Schatten gestellt.

Keine Vibe bewerben, sondern eine veröffentlichen: einen echten Reggaeton-Track mit echten Latin-Stars machen und ihn so launchen, wie Musik gelauncht wird, nicht wie Werbung.

Desperados und LePub produzierten und veröffentlichten einen originären Reggaeton-Track, „Guao Guao“, mit dem Latin-Grammy-prämierten Produzenten Ovy on the Drums und dem venezolanischen Star Micro TDH, begleitet von einem Musikvideo aus dem Kreativteam von Rosalía und mit Promotion durch MassiveMusic. Er startete auf Streaming- und Künstlerkanälen wie eine echte Veröffentlichung und verbreitete sich dann über Spotify-Code-„Vibe Nails“-Kits, einen vereinfachten, von Perreo inspirierten Tanz, der auf TikTok viral ging, und „Avenida Desperados“-Straßenparty-Übernahmen in europäischen Städten.

Der Song erreichte die Top 10 bei Apple Music in 23 Ländern, erreichte fünf Millionen Hörer, erzielte 90 Remixe weltweit und eine offizielle Latin-Grammy-Auswahl. Cannes Lions 2025 verlieh ihm Gold und Silber in Film Craft, D&AD 2025 zeichnete mit einem Yellow Pencil für Casting aus, und die Plattform „Beer with Latin Vibe“ wurde in mehr als 30 Märkten ausgerollt.

Desperados, das in Europa seit 1992 für wilde Partys bekannte Bier mit Tequila-Geschmack, stand vor einer stillen Krise: Die europäische Gen Z ging seltener aus, blieb mehr online und hatte Mühe, loszulassen. Statt sie zum Feiern zu überreden, blickten die Marke und die Agentur LePub nach Lateinamerika, wo junge Zielgruppen den Partygeist noch mit voller Kraft umarmten.

Die Erkenntnis war, dass Latinität aufgehört hatte, eine Frage der Nationalität zu sein, und zu einer Haltung geworden war – Pedro Pascal, Jenna Ortega und Bad Bunny waren der Beweis, dass der Latin Vibe über Grenzen hinweg reiste. Statt diesen Vibe zu erklären, beschloss Desperados, einen zu machen: einen originären Reggaeton-Track namens „Guao Guao“, produziert mit dem Latin-Grammy-Gewinner Ovy on the Drums und dem venezolanischen Rapper Micro TDH, mit Musik-Supervision von MassiveMusic.

Der Song startete genau wie eine Musikveröffentlichung – Teaser, Streaming-Rollouts und Social-Kanäle der Künstler – mit einem Musikvideo des Teams hinter Rosalías Clips als Hero-Asset. Damit der Beat sich weiterverbreitete, kreierte die Celebrity-Nageldesignerin Coca Michelle „Vibe Nails“-Kits mit einem Spotify-Code, die an Influencer in ganz Europa geseedet wurden, während die Choreografin Kirsten Dodgen Perreo und Bachata auf einen einfachen Tanz reduzierte, der auf TikTok durchstartete.

„Guao Guao“ erreichte die Top 10 bei Apple Music in 23 Ländern, fünf Millionen Hörer und 90 Remixe und erhielt eine offizielle Latin-Grammy-Auswahl. Cannes Lions 2025 verlieh Gold und Silber in Film Craft, D&AD 2025 gab LePub einen Yellow Pencil in Casting, und die Kampagne wurde der erste Output der neuen Plattform „Beer with Latin Vibe“ von Desperados in mehr als 30 Märkten.

Wenn eine Marke der Gen Z sagt, sie solle feiern, klingt das wie Hausaufgaben; ihnen einen Track zu geben, zu dem ihre Peers bereits tanzen, braucht keine Erlaubnis und keine Überredung.

Echte Künstler, eine echte Veröffentlichung und echte Streaming-Platzierungen machten den Song von Kultur nicht unterscheidbar, sodass er sich auf Musikplattformen statt auf Werbeplattformen verbreitete.

Der Tanz war zum Nachmachen gebaut – einfach genug, um ihn auf TikTok zu remixen – und verwandelte Zuhörer in Performer, die die Kampagne organisch am Leben hielten.

Jede Ebene, von Spotify-Code-Nagel-Kits bis zu Straßenpartys, verwies auf einen Beat, sodass der Song zur Marke wurde statt zur Werbung für sie.

Wenn die Zielgruppe Kultur mehr vertraut als Werbespots, ist die glaubwürdigste Werbung ein echtes Artefakt dieser Kultur – ein echter Song, veröffentlicht so, wie Musik veröffentlicht wird.

„Guao Guao“ überlebte die Kampagne: Er blieb in globalen Playlists, erhielt eine offizielle Latin-Grammy-Auswahl und wurde Monate nach dem Launch noch immer geremixt und getanzt. Für Desperados wurde er zur Vorlage für eine neue Plattform „Beer with Latin Vibe“, die die Marke von Werbung zu Künstler- und Creator-Kollaborationen in mehr als 30 Märkten verschob. Die Branche folgte: ein Gold- und ein Silber-Löwe bei Cannes Lions 2025 in Film Craft, ein D&AD Yellow Pencil für Casting und ein London International Awards Gold für Performance und Casting.

DEN BELEGEN FOLGEN

Die Quellen

  1. Guao Guao — D&AD Awards archive D&AD · dandad.org
  2. Gold — Production & Post-Production, Performance/Casting: Guao Guao London International Awards · 2025.liaentries.com
  3. Desperados and OVY ON THE DRUMS Encourage You to Embrace Spontaneity with the Vibrancy of Latin Culture LBBOnline · lbbonline.com ·
  4. LePub Italy Won 6 Awards at the D&AD Awards 2025 LBBOnline · lbbonline.com ·
  5. The HEINEKEN Company wins big at Cannes Lions 2025 adobo Magazine · adobomagazine.com ·