Drei Ziele: Die Verpackung sollte so stilvoll wirken wie die Marke M&S, die Kernmarke über Tausende Produkte hinweg stärken und die Sortimente leichter navigierbar machen, da der Selbstbedienungshandel die Verpackung allein die Kaufentscheidung unterstützen lässt.

Verpackungen wie klassisches Informationsdesign gestalten, nicht wie konkurrierende Wohnmarken: Typografie, Raster und Hierarchie, die ein komplexes Sortiment einfach wirken lassen.

Das Team behielt die Schrift MS London von M&S bei, die zuvor in uneinheitlichen Schnitten verwendet wurde, und vereinheitlichte sie über drei Schnitte mit erhöhtem Tracking; Produkttitel wurden in Großbuchstaben standardisiert, Benefits in Groß- und Kleinschreibung. Mother Design entwarf einen neuen Ziffernsatz, MS London Geo, und Monotype entwickelte die finale Schrift. Ein Benefits-Raster, eine Schwarz-Weiß-Palette und farbcodierte Bettwäsche-Größenaufkleber erleichtern die Orientierung im Regal; einige Plastiktüten wurden zu Boxen im Premium-Stil und Bettdecken werden nun in wiederverwendbaren Baumwollbeuteln geliefert. Lingerie erhielt warme Weißtöne, Anthrazit und ein farbcodiertes Größensystem, das größere Körbchengrößen in ein einziges Sortiment eingliedert statt in eine separate Untermarke.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hatte der Rollout gerade erst begonnen; Mother Design berichtete von anekdotisch positivem Feedback von M&S-Kollegen und Kunden, Verkaufsdaten lagen noch nicht vor. Das System ist die Grundlage, die interne M&S-Teams auf andere Geschäftsbereiche wie Kids ausweiten sollen.

Design Week berichtete am 8. Oktober 2026, dass Mother Design, das Branding-Studio innerhalb der Agentur Mother, ein neues Verpackungssystem für die Tausenden Produkte von Marks & Spencer in den Bereichen Home und Lingerie entwickelt hat und dabei die Untermarken, Sortimentsnamen, Werbeaussagen und konkurrierenden Hierarchien des Einzelhändlers zurückgenommen hat. Partnerin Kirsty Minns sagte, das Team habe sich nicht bei benachbarten Einzelhändlern wie Zara oder H&M Inspiration geholt, sondern bei der langen Geschichte des Informationsdesigns, weil die Herausforderung bei M&S von ganz anderem Maßstab und anderer Komplexität sei.

Das System behält die Schrift MS London von M&S bei, die zuvor in uneinheitlichen Schnitten verwendet wurde und nun über drei Schnitte mit erhöhtem Tracking vereinheitlicht ist. Produkttitel sind in Großbuchstaben standardisiert, Benefits und Fließtext in Groß- und Kleinschreibung für Lesbarkeit bei kleinen Größen. Mother Design entwarf einen neuen Ziffernsatz, MS London Geo, der für die großformatige Verwendung optimiert ist; Monotype, das MS London ursprünglich entwickelt hatte, entwickelte die finale Schrift. Ein Benefits-Raster und eine monochrome Palette rund um M&S-Schwarz und -Weiß schärfen die Regalpräsenz, ergänzt durch farbcodierte Bettwäsche-Größenaufkleber.

Materialänderungen folgten: Einige Produkte wechselten von Plastiktüten zu Boxen im Premium-Stil, und Bettdecken kommen nun in wiederverwendbaren Baumwollbeuteln. Die Lingerie-Verpackung verwendet natürliches Licht, entspanntes Styling, warme Weißtöne und Anthrazit, und ihr farbcodiertes Größensystem führt alle Größen in einem einzigen Sortiment zusammen statt in einer eigenständigen Untermarke für größere Körbchengrößen. Der Rollout hat gerade erst begonnen, daher beschränken sich die Ergebnisse auf anekdotisch positives Feedback, sagt Partnerin Kathryn Jubrail; das System soll auf weitere Kategorien ausgeweitet werden, jedoch nicht auf Food, das außerhalb von Mothers Zuständigkeit für Fashion, Home und Beauty liegt.

Verpackung muss im zunehmend selbstbedienungsorientierten Einzelhandel mehr leisten, wo kein Mitarbeiter die Sortimente erklärt.

Eine Schrift in drei Schnitten beendet die uneinheitlichen Schnitte und Hierarchien, die zuvor über viele Sortimente verteilt waren.

Informationsdesign gibt Struktur im Maßstab von M&S, wo der Minimalismus von Wohnaccessoire-Konkurrenten wie The White Company oder Zara Home nicht übertragbar ist.

Die Zusammenführung aller Lingerie-Größen in ein farbcodiertes Sortiment beseitigt eine Untermarken-Aufteilung, die größere Körbchengrößen abgesondert hat.

Wenn ein Sortiment über das Styling hinauswächst, skaliert Informationsdesign besser als trendgeleitete Looks: Raster, Schnitte und Hierarchie halten Tausende SKUs zusammen, ohne dass es pro Regal eine neue Idee braucht.

Das System wurde im Oktober 2026 ausgerollt und soll in weiteren Kategorien außer Food erscheinen, da Mothers Zuständigkeit Fashion, Home und Beauty umfasst; interne M&S-Teams sollen es auf Bereiche wie Kids ausweiten. Die Mother-Familie arbeitet seit 2023 mit M&S an visuellem Stil und Flagship-Modekampagnen, darunter die allererste Runway-Show des Einzelhändlers auf Ibiza für die Sommerkollektion 2026. Verkaufs- oder Bekanntheitsergebnisse wurden noch nicht berichtet.

DEN BELEGEN FOLGEN

Die Quellen

  1. Mother Design exercises restraint with new M&S pack system Design Week · designweek.co.uk ·