Die Initiative „Embracing Shared Heritage Through Performing Arts“, durchgeführt von der UNESCO in Partnerschaft mit der Temasek Foundation, wollte Künstlern aus Indonesien, Malaysia und Singapur – Ländern mit unterschiedlichen Geschichten, Identitäten und Kunsttraditionen – Raum geben, sich zu treffen, Ideen auszutauschen und neue Werke aus dem kulturellen Erbe zu schaffen, das sie verbindet.

Statt dass jedes Land seine eigene Kultur präsentierte, verbrachten Künstler aus Indonesien, Malaysia und Singapur vier Monate damit, gemeinsam zwei Werke aus gemeinsamem Erbe zu entwickeln.

Der viermonatige Prozess begann mit einer Masterclass im April, geleitet von Frankie vom australischen Sensorium Theatre, über die Eröffnung einer Aufführung für neurodivergente Kinder durch Gesten, Texturen, Aromen und Geschmäcke. HU木AN, über die Beziehung der Gesellschaft zum Wald, wurde beim Puppet Festival am 6.–7. Oktober im Kampung Media uraufgeführt, inklusiv für neurodivergentes Publikum inszeniert, mit Puppen aus gebrauchten Plastikverpackungen – darunter ein Nashorn von einem bildenden Künstler aus Banten. House of the Tongue, über die Peranakan-Identität, unter der Regie von Melati Suryodarmo, lief beim Bedog Arts Festival am 9.–10. Oktober im Banjarmili Studio. Begleitend fanden Kinderworkshops, eine Spielecke und eine Shared Heritage Kitchen zur Peranakan-Küche statt.

Zwei neue grenzüberschreitende Werke wurden in Yogyakarta uraufgeführt, eines davon bewusst zugänglich für neurodivergentes Publikum. Es werden keine Zuschauerzahlen genannt; James Chan von der Temasek Foundation beschrieb das Ziel als Austausch, der interkulturelle Beziehungen stärkt und Harmonie inmitten regionaler Vielfalt fördert.

Im Oktober 2026 wurden in Yogyakarta zwei neue Aufführungen – HU木AN und House of the Tongue – uraufgeführt als Höhepunkt von „Embracing Shared Heritage Through Performing Arts“, einer Initiative, die von der UNESCO in Partnerschaft mit der Temasek Foundation umgesetzt wurde. Künstler aus Indonesien, Malaysia und Singapur hatten vier Monate damit verbracht, Ideen auszutauschen und gemeinsame Werke zu schaffen, die erkunden, was „gemeinsames kulturelles Erbe“ in Südostasien bedeutet.

Die Leiterin des Kulturbereichs von UNESCO Jakarta, Moe Chiba, sagt, Kunstwerke überschritten oft auf unerwartete Weise nationale Grenzen, doch die Künstler bekämen selten Gelegenheiten, sich zu treffen und zusammenzuarbeiten, weshalb die Initiative ihnen Raum zum gemeinsamen Gestalten gab. Der Prozess begann mit einer Masterclass im April, in der Frankie vom australischen Sensorium Theatre die Künstler durch Dialog und Verhandlung – nicht nur verbal, sondern auch durch Gesten, Texturen, Aromen und Geschmäcke – darin anleitete, eine Aufführung für neurodivergente Kinder zu eröffnen.

HU木AN, geschaffen mit Luen vom The Artground und aufgeführt beim Puppet Festival am 6.–7. Oktober im Kampung Media, erkundet die Beziehung der Gesellschaft zum Wald durch Geschichten, Erinnerungen, Überzeugungen und Beziehungen zwischen Mensch und Natur. Es verfolgt einen inklusiven Ansatz für neurodivergentes Publikum, und seine Puppen sind aus gebrauchten Plastikverpackungen gefertigt, darunter ein Nashorn, das ein bildender Künstler aus Banten baute.

Das zweite Werk, House of the Tongue, unter der Regie von Melati Suryodarmo und aufgeführt beim Bedog Arts Festival am 9.–10. Oktober im Banjarmili Studio, greift die Peranakan-Identität aus mehreren Perspektiven auf – Sprachen, Essen und Erinnerungen, die verborgen oder vergessen sein mögen. Begleitend zu den beiden Uraufführungen fanden ein Kreativworkshop für Kinder, eine Spiel- und Gestaltungsecke sowie eine Shared Heritage Kitchen statt, in der über Peranakan-Akkulturationsgerichte gesprochen und gekocht wurde.

Künstler gestalteten gemeinsam über drei Länder hinweg, statt dass jedes sein eigenes Erbe präsentierte.

HU木AN wurde für neurodivergentes Publikum inszeniert und nutzte Gesten, Texturen, Aromen und Geschmäcke als Kanäle.

Seine Puppen wurden aus gebrauchten Plastikverpackungen gefertigt, darunter ein Nashorn von einem bildenden Künstler aus Banten.

Das Modell verbindet eine UN-Organisation mit einer regionalen Stiftung und lokalen Festivals.

Gemeinsames Gestalten schlägt Repräsentation: Künstler dafür zu finanzieren, aus gemeinsamem Erbe gemeinsam neue Werke zu schaffen, bringt Stücke hervor, die keine Ein-Länder-Schau zustande brächte.

Der Bericht behandelt den Lauf im Oktober 2026 – die beiden Uraufführungen und die begleitenden Workshops und die Küche –, ohne dass spätere Tourneepläne oder Zuschauerzahlen genannt werden.

DEN BELEGEN FOLGEN

Die Quellen

  1. Lift the Connectivity of Southeast Asian Cultural Heritage, Cross-Country Artist Collaboration Held in Yogyakarta VOI · voi.id ·