Yomoni ist eine Online-Plattform für Sparverwaltung, die sich als digitaler, verantwortungsvoller und verfügbarer positioniert als das Sparen bei der Bank – doch laut dem Interview mit seiner Agentur Brainsonic hinkte seine Bekanntheit in einem hyperkompetitiven Sektor hinterher, der von historischen Akteuren mit extrem ehrgeizigen Budgets besetzt ist.

Die Fabel von der Zikade und der Ameise neu inszenieren – mit Michel Polnareff, einer Legende des ausschweifenden Lebens, als Zikade, in trockener Komödie britischen Stils mit einem Set, das lächerlich dicht mit Logos bedeckt ist.

Die Strategiedirektorin der Agentur, Maria Sankalé, sagte gegenüber AdForum, das Team habe sich schnell auf Michel Polnareff festgelegt: Sein Ruf eilte ihm voraus und machte ihn zur perfekten Zikade, und seine „frondeur, punk und avantgardistisch“ geprägte Ader passe zur Marke. Sie sagte, der Film spiele eine trockene, sehr britische Komödie – peinliche Stille und ein penibles Set, das lächerlich dicht mit Logos bedeckt ist, wie der Künstler selbst –, um die Botschaft zu vermitteln, dass das Absurde nicht darin besteht, ordentlich zu sparen, wenn perfekte Lösungen existieren. Polnareff habe große Selbstironie und großes Engagement mitgebracht, erinnerte sie sich.

Das Interview nennt keine messbaren Ergebnisse; die Kampagne sollte mehrere Wochen online und offline laufen, mit weiteren Wellen, Aktivierungen und Stunts, die im Laufe des Jahres geplant waren, um die Bekanntheit zu steigern.

Im Gespräch mit AdForum im Oktober 2023 erzählte Maria Sankalé, Strategiedirektorin der französischen Agentur Brainsonic, wie die Online-Sparplattform Yomoni die Agentur gebeten hatte, die Marke in einem hyperkompetitiven Sparksektor sichtbar zu machen, der von historischen Akteuren mit sehr ehrgeizigen Budgets besetzt ist. Die Antwort: die Fabel von der Zikade und der Ameise neu inszenieren und Michel Polnareff – den Sänger, dessen Legende des ausschweifenden Lebens ihn zur perfekten „cigale“ machte – als den Verschwender besetzen.

Sankalé sagte, die Idee für die Besetzung sei sehr schnell gekommen. Polnareffs rebellische, „punk und avantgardistische“ Persönlichkeit passe, und seine Geschichte, das Publikum zu überraschen – sie nennt die Plakate für seine Konzerte von 1972, die kühn seinen Hintern zeigten –, versprach einen so großen Coup, dass er durchdringen würde. Das Register des Films sei „pince-sans-rire“, sehr britisch: eine Komödie aus peinlichen Stillemomenten und Kontrasten zwischen dem peniblen Dekor und seinen lächerlich mit Logos bedeckten Flächen, die den Künstler selbst widerspiegelten. Der Punkt, so sagte sie, sei, dass das wirklich Absurde darin besteht, nicht ordentlich zu sparen, wenn perfekte Lösungen existieren.

Sie sagte, der schwierigste Teil hätte die Regie von Polnareff sein können, doch er habe sich als stark selbstironisch und zutiefst engagiert erwiesen. Die Kampagne sollte mehrere Wochen online und offline laufen, mit weiteren Wellen, Aktivierungen und „neuen Coups“, die über das Jahr geplant waren – „das ist erst der Anfang“, schließt das Interview. Es nennt keine Bekanntheits- oder Kontozahlen.

Sankalé sagte, Humor sei „vivement souhaité“ – sehnlich gewünscht – in einem Sektor, der mit ernsten Botschaften gesättigt sei, wodurch der tonale Kontrast die Differenzierung schaffe.

Die Besetzung leiste doppelte Arbeit: Polnareffs eigene Legende dramatisiere die Zikade ohne Erklärung.

Ein Finanzprodukt sei durch einen Prominenten, der seinen eigenen Mythos verspottet, gesprächswert geworden, so erzählt es die Strategin.

In einer Kategorie, in der alle ernst sprechen, verschafft eine trockene Parodie – und ein Prominenter, der bereit ist, seine eigene Legende zu verspotten – die Aufmerksamkeit, die ein Herausforderer sich auf direktem Weg nicht leisten kann.

Laut dem Interview lief die Kampagne mehrere Wochen online und offline, mit weiteren Wellen, Aktivierungen und neuen Stunts, die über das Jahr geplant waren; Ergebniskennzahlen wurden nicht genannt.

DEN BELEGEN FOLGEN

Die Quellen

  1. On ira tous chez Yomoni pour épargner même Michel Polnareff AdForum · adforum.com ·