Re-inc, die Lifestyle-Marke, die von den Mitgliedern der US-amerikanischen Frauen-Nationalmannschaft Tobin Heath, Christen Press, Megan Rapinoe und der ehemaligen Spielerin Meghan Klingenberg mitgegründet wurde, verankert Repräsentation und Gleichberechtigung in ihren Produkten. Für ihre Frühjahrskollektion 2021 nahm sie sich das Gaming vor – eine Kultur, deren visuelle Sprache sie aufgreifen, aber neu rahmen wollte.

Eine altmodische Pixel-Ästhetik, neu zugeschnitten als Aktivismus: eine eigens entworfene Pixel-Schrift, ein verpixeltes Logo und Botschaften wie „smash the patriarchy“ auf Alltagsgegenständen.

Das Pentagram-Team von Eddie Opara entwarf die Gamer-Kollektion: Streetwear, Accessoires und Objekte von Handyhüllen bis zu einem Kartenspiel, mit retro-fantastischen Icons und Illustrationen. Raoul Gottschling zeichnete Re Nord Pixel, eine eigens entworfene Pixel-Schrift, die auf seiner La Nord Re aus der ursprünglichen Markenidentität aufbaut, und auch das re-inc-Logo selbst wurde verpixelt neu gestaltet. Die Texte lauten „this queen does NOT need to be saved“ und „smash the patriarchy“, und 7 % des Erlöses gingen an Black Girls Code.

Das Material nennt keine Verkaufszahlen. Die Kollektion gab 7 % des Erlöses an Black Girls Code und trug die Repräsentationsbotschaft der Gründerinnen in Gaming-Räume.

Re-inc wird von Athletinnen geführt, die sich in ihrem Hauptberuf für Gleichberechtigung einsetzen – Tobin Heath, Christen Press, Megan Rapinoe und Meghan Klingenberg gründeten die Marke, um die Repräsentation, die sie predigen, auch zu praktizieren. Ihre Frühjahrskollektion 2021 mit dem Titel Gamer richtete diese Mission auf die Gaming-Kultur.

Eddie Opara und sein Team von Pentagram bauten das Designsystem der Kollektion: eine neue, eigens entworfene Schrift namens Re Nord Pixel von Raoul Gottschling, eine verpixelte Neugestaltung des re-inc-Logos und retro-fantastische Icons auf Streetwear, Accessoires und Objekten von Handyhüllen bis zu Spielkarten. Jedes Stück behielt die ursprüngliche Ästhetik der Marke bei und stand zugleich für sich.

Die Texte leisteten die Neu-Rahmung – „this queen does NOT need to be saved“ und „smash the patriarchy“ – und die Kollektion verpflichtete sich, 7 % des Erlöses an Black Girls Code zu geben, wodurch die Gaming-Hommage mit der Frage verbunden wurde, wer Technologie gestalten darf.

Die Gründerinnen leben die Repräsentationsbotschaft, daher ist die Kollektion markenkonform und keine Merchandise-Mitläuferware.

Eine maßgeschneiderte Pixel-Schrift bindet den Drop an die eigene Identität der Marke statt an generische 8-Bit-Cliparts.

Die Spende an Black Girls Code finanziert die Sache, auf die die Ästhetik verweist.

Geliehene Ästhetik funktioniert, wenn sie das Argument der Marke trägt: Pixel-Art wird als Gaming gelesen, doch die Texte lenken um, für wen Gaming da ist.

PRINT berichtete zum Zeitpunkt der Veröffentlichung im April 2021 über den Drop; das Material hält keine kommerziellen Ergebnisse fest.

DEN BELEGEN FOLGEN

Die Quellen

  1. re-inc's Gamer Collection Disrupts Gaming and Gets a Design Assist From Eddie Opara & Pentagram PRINT Magazine · printmag.com ·