Für seine Partnerschaft mit Water.org beauftragte Stella Artois Mother London damit, die Aufmerksamkeit auf die globale Wasserkrise zu lenken.
Die Idee
Eine rotierende Spirale verzierter Kelche bildet ein Zoetrop: Während das Wasser nach außen wellt, verändern sich die animierten Figuren, die es berührt – Wasser hinterlässt eine Spur.
Die Regisseure Bob Partington und Tim Brown bauten auf Mallorca ein komplexes Helix-Zoetrop: zwei Monate Aufbau durch das Art Department, lokal laserbedruckte Designs, die ausgeschnitten und von Hand auf die Kelche aufgebracht wurden, eine aus dem Vereinigten Königreich eingeführte Motion-Control-Kamera für die Animation mit festgelegter Bildrate sowie eine Version mit Matt Damon, die mit einem Double gedreht wurde.
Der Film lief als neuestes Kapitel der Partnerschaft zwischen Stella Artois und Water.org und wurde von Stash für seine handwerkliche Umsetzung hervorgehoben; die Quelle nennt keine Zuschauer- oder Verkaufszahlen.
Im Januar 2016 veröffentlichten 1stAveMachine und Mother London „Learn How Water Leaves a Mark“ für die Partnerschaft von Stella Artois mit Matt Damons Water.org, eine fortlaufende Zusammenarbeit mit Fokus auf die globale Wasserkrise. Im Mittelpunkt steht ein spektakuläres spiralförmiges Zoetrop – ein Animationsgerät, das aus physischen Objekten in Rotation versetzt wird – unter der Regie von Tim Brown und dem „ständigen Meister der physischen Magie“ des Studios, Bob Partington.
Der Aufbau war eine produktionstechnische Meisterleistung. Line Producer Dani Rotstein von Palma Pictures auf Mallorca berichtete, Partington sei Wochen vor dem Dreh vorbeigekommen, um mit Art Director Martin Van Der Meijden Tests durchzuführen; das Art Department arbeitete zwei Monate von der Gestaltung bis zur Fertigstellung, baute die Skulptur in ihrer Werkstatt, zerlegte sie anschließend und transportierte sie vier Tage vor dem Dreh in Studios nach Binissalem. Die Designs wurden lokal laserbedruckt, dann ausgeschnitten und von Hand auf jedes Glas aufgebracht.
Auch die Dreharbeiten waren durchdacht: Eine spezielle Motion-Control-Kamera kam aus dem Vereinigten Königreich, mit einem Drehtag für die Animationsaufnahmen mit fester Bildrate und einem zweiten für andere Blickwinkel sowie Matt Damons Double. Um das Licht auf Plexiglas und Glas in einem Tageslichtstudio konstant zu halten, waren drei Kräne mit Scheinwerfern draußen und Lichter auf den Terrassen eines Nachbarn nötig. Das Ergebnis animiert die Idee der Kampagne – dass der Zugang zu sauberem Wasser das Leben in Wellen verändert – durch den eigenen Kelch der Marke.
Die Wasserkrise ist für Bierkonsumenten abstrakt; ein Zoetrop verwandelt „Wasser verändert Leben“ in etwas, das man geschehen sehen kann.
Der Bau des Geräts aus dem Kelch von Stella verbindet den Cause-Film ohne harten Verkauf mit dem Produkt.
Handwerk vor der Kamera verlieh dem Partnerschaftsfilm ein zweites Leben in der Produktions- und Fachpresse wie Stash.
Die Produktion kombinierte ein physisches Zoetrop, Motion-Control-Aufnahmen und namentlich genannte VFX-Arbeit; die Quelle belegt nicht, dass die Regisseure gewählt wurden, um VFX zu vermeiden.
Physisches Handwerk – ein funktionierendes Zoetrop, gebaut aus dem eigenen Glasgeschirr der Marke – macht eine abstrakte Sache sichtbar, eine Umdrehung nach der anderen.
Seitdem
Der Film reihte sich in die laufenden Veröffentlichungen der Partnerschaft zwischen Stella Artois und Water.org ein; die Stash-Reportage dokumentierte den Aufbau hinter den Kulissen auf Mallorca.
DEN BELEGEN FOLGEN
Die Quellen
- 1stavemachine: Stella Artois 'Learn How Water Leaves a Mark' Stash Magazine · stashmedia.tv ·