Eine Kunststudentin machte sich daran, als Abschlussprojekt einen Anime zu produzieren – in einer Designabteilung mit fast keinen Animationskursen und zunächst ganz ohne Geschichte.
Die Idee
Ein Musikvideo, das zuerst auf den Bildern aufbaut: Das Strichzeichnungs-Animatic war fertig, bevor es irgendeine Musik gab, und HoneyWorks komponierte passend zu den Bildern, nicht umgekehrt.
Beim Feststecken in der Geschichte kritzelte Akiwashi ein Gesicht – die Szene, in der eine Figur aus einem Skelett wieder zum Leben erweckt wird – und baute die Handlung darum herum. Vom Refrain rückwärts arbeitend, ohne Papier-Storyboards, timten sie ein Strichzeichnungs-Animatic im Kopf und schickten es an HoneyWorks – ohne Farbe, ohne Bewegung und ohne Lied; kyo sagt, die Band habe noch nie zu einem fertigen Animatic komponiert und seitdem auch nicht mehr.
In der Darstellung der Website wurde das unabhängig produzierte Musikvideo auf YouTube für seine Bilder und seine emotionale Geschichte zum viel diskutierten Thema, und eine Spielfilm-Adaption wurde neu angekündigt (im Interview selbst berichtet).
In einem am 8. Oktober 2026 von Animeoshi veröffentlichten Interview führt Akiwashi – Schöpferin und visuelle Künstlerin von „Living in a World Without Magic“ (kurz Mahoseka), dem unabhängig produzierten animierten Musikvideo, das sich auf YouTube verbreitete – das Projekt auf eine Kritzelei zurück. Beim Feststecken in der Geschichte und vom Ringen damit genervt, machte Akiwashi eine Pause und zeichnete ein Gesicht; die Zeichnung entpuppte sich als die Szene, in der eine Figur aus einem Skelett wieder zum Leben erweckt wird, und die ganze Geschichte wurde um dieses Bild herum aufgebaut.
Der Weg zu dem Projekt war selbst verschlungen: Akiwashi entschied sich in der Highschool für die Kunstschule, nachdem sie gehört hatte, jemand habe als Abschlussprojekt einen Anime gemacht. Gegen Ende des vorletzten Schuljahres sagte Akiwashi den häufigen Kollaborationspartnern von HoneyWorks, das letzte Jahr sei für das Abschlussprojekt reserviert – und kyos Team antwortete: „Dann machen wir dein Abschlussprojekt zusammen!“, und so wurde der Anime zu einem Musikvideo. Akiwashi konsultierte nie Professorinnen oder Professoren („Oh, okay. Klingt gut“ war das Urteil, als der fertige Plan vorgestellt wurde).
Die Produktion lief in einer ungewöhnlichen Reihenfolge ab. Akiwashi entwarf im Kopf eine grobe Handlung, arbeitete vom Refrain rückwärts, damit dort ein Bild wirklich hervorstechen würde, übersprang Papier-Storyboards und baute ein getimtes Strichzeichnungs-Animatic – ohne Farbe, ohne Bewegung –, bevor es irgendeine Musik gab. Der Komponist kyo erinnert sich, es habe ihn „völlig umgehauen“: HoneyWorks habe noch nie ein Animatic ohne zugehöriges Lied erhalten und darum gebeten worden, zu den Bildern zu komponieren, „und seitdem haben wir es nicht mehr gemacht“.
Das Konzept entstand aus Improvisation – eine Kritzelei an einem Krankheitstag wurde zur Schlüsselszene und dann zur Prämisse.
Die Wahl des Musikvideo-Formats passte zu dem, was eine Zusammenarbeit von zwei Personen tatsächlich umsetzen konnte: Musikleute und eine visuelle Künstlerin.
Das Timing des Animatics nach Intuition zwang die Musik, dem Bild zu dienen, und verlieh dem Refrain die beabsichtigte visuelle Wirkung.
Das Alleinarbeiten und das frühe Dransein – ein ganzes Jahr vor den Mitschülerinnen und Mitschülern – ließen Raum für eine Methode, die niemand absegnen musste.
Einschränkungen bestimmen die Methode: Eine Kunststudentin und ein Musikpartner kehrten die Reihenfolge des Musikvideos um – erst das Bild, dann das Lied –, und der Behelf wurde zur Signatur des Werks.
Seitdem
Das Interview markiert eine neu angekündigte Spielfilm-Adaption von Mahoseka; Teil 2 setzt die Produktionsgeschichte fort, und das Produktionsteam sammelt über eine Wunschliste Follower für Projekt-Updates.
DEN BELEGEN FOLGEN
Die Quellen
- How Mahoseka Came to Be | Interview Part 1 Animeoshi · animeoshi.com ·