Eine Künstlerin, die dafür bekannt ist, die Bewertung von Materialien infrage zu stellen, arbeitete mit einem Recyclingstrom für Geräte, den die meisten Menschen nie zu Gesicht bekommen, um dessen Nachleben sichtbar zu machen.
Die Idee
Tausende aus entsorgten IQOS-Geräten zurückgewonnene Komponenten zu einer Skulptur nach dem Vorbild der DNA zusammenzufügen – jedes Ende birgt einen Anfang.
Koleilat schichtete die zurückgewonnenen Komponenten zu einer Skulptur, deren Struktur die DNA und ihren Kreislauf von Regeneration und Erneuerung nachklingen lässt; ein Film begleitet den handwerklichen Aufbau mit Platzieren, Justieren und Zurücktreten. Das Werk GENESIS wurde im Arthaus Beirut enthüllt.
Die Skulptur wurde im Arthaus Beirut enthüllt, und der Entstehungsprozess wurde gefilmt; über die Berichterstattung des Interviews hinaus werden keine Ergebnisse Dritter berichtet (im Interview selbst berichtet, soweit zitiert).
Im Arthaus Beirut enthüllten die Künstlerin und Bildhauerin Rachel Koleilat und Philip Morris Lebanon GENESIS, eine Skulptur aus Tausenden von Komponenten, die aus IQOS-Geräten im Rahmen des IQOS Device Circular Program von PMI zurückgewonnen wurden. In einem Interview mit Rim Nsouli für Special Madame Figaro Arabia sagt Koleilat, ihr erster Gedanke habe den Anfängen gegolten – wie ein Objekt, das das Ende seines ursprünglichen Zwecks erreicht hat, etwas Neues beginnen kann –, festgehalten in der Wendung „Jedes Ende birgt einen Anfang“. Das Werk bezieht seine Form aus der Struktur der DNA und ihrer Verbindung zu Regeneration und Erneuerung.
Im Interview beschreibt Koleilat, wie die Geräte ihre visuelle Sprache verändert haben. Sie arbeite üblicherweise mit kleinen Objekten und Wiederholung, doch diese hätten präzise Formen, metallische Oberflächen und ein Gefühl von Technologie mitgebracht, strukturiert genug, um durch Komposition fließend zu werden. Aus der Ferne wirke die Skulptur als Ganzes; aus der Nähe entdeckten die Betrachter die einzelnen Objekte, die sie bilden. Sie sagt, entsorgtes Material spreche sie an, weil dessen eigene Formen, Texturen und Begrenzungen zu Ideen führten, die sie mit einer leeren Leinwand nie erreichen würde.
Sie sagt, am meisten habe sie begeistert, den Prozess im Film festgehalten zu sehen – das Platzieren, Justieren und Zurücktreten, das Teile zu einem Werk machte –, und das Projekt habe sie in ihrer künftigen Arbeit aufmerksamer für übersehene Materialien gemacht. Sie sagte dem Magazin außerdem, sie wünsche sich mehr Kooperationen, die libanesische Künstler und Designer mit Unternehmen zusammenbringen, die ungenutzte Materialien besitzen, sowie mehr öffentliche Kunst, die diese Ideen in den Alltag trägt.
Aus einem Unternehmens-Recyclingprogramm wurde ein physisches Kunstwerk, das man betrachten kann, statt einer Nachhaltigkeitserklärung.
Das Stück hält zwei Lesarten zugleich lebendig: aus der Ferne eine zusammenhängende Form, aus der Nähe Tausende gebrandete Geräteteile.
Die Quelle ist ein Frage-und-Antwort-Interview und wird als solches gekennzeichnet, sodass die Darstellung der Künstlerin klar ihr zugeschrieben bleibt und nicht als Tatsache wiedergegeben wird.
Ein Recyclingprogramm wird greifbar, wenn eine Bildhauerin seinen Abfall neu rahmt: Übergibt man das entsorgte Material einer Künstlerin, wird aus der Nachhaltigkeitsbehauptung etwas, worauf Menschen zugehen und das sie betrachten.
Seitdem
Das Interview wurde am 9. Oktober 2026 veröffentlicht. Koleilat sagt, die Erfahrung werde in ihre künftige Arbeit mit entsorgtem Material einfließen; weitere Ergebnisse wurden nicht berichtet.
DEN BELEGEN FOLGEN
Die Quellen
- Rachel K. on "GENESIS": Transforming Discarded IQOS Devices into Art Special Madame Figaro Arabia · specialarabia.com ·