Die Kollektion für den Herbst 2026, Ananda genannt nach dem Sanskrit-Wort aus der Yogalehre für eine tiefe, gefestigte Art von Freude, musste den handwerklichen Standard tragen, den Gründerin Maya Romanoff etabliert hat, und zugleich Objekt- und Gewerbeinnenräume bedienen.

Ein Thema, zwei entgegengesetzte Wege zur Ruhe: Glasperlen, von Hand zu lichtfangenden Wellen zusammengezogen, und maschinell hergestelltes Vinyl, in das die Unregelmäßigkeiten eines Handgewebes absichtlich eingebaut sind.

Zen Kanso schließt Tausende winziger Glasperlen in eine helle Masse auf einem strapazierfähigen Vliesstoffträger ein; ein Kunsthandwerker zieht einen Pinsel in jeweils einem gleichmäßigen Zug gerade nach unten über die Bahn und kippt die Perlen dabei in feine senkrechte Linien, die das Licht einfangen. Tenona II geht den umgekehrten Weg: ein maschinell hergestelltes Vinyl der Type II nach dem Vorbild jahrhundertealter japanischer Papierwebkunst, in 12 von der Natur inspirierten Farbstellungen, mit bewusst eingebauten leichten Unregelmäßigkeiten, sodass die Oberfläche aus der Nähe wie gewebtes Grasgewebe wirkt.

Verkaufszahlen werden nicht genannt. Die Kollektion erweitert die charakteristische Glasperlen-Handwerkskunst des Unternehmens – seine Linie Beadazzled ist eine dichte Handeinlage aus echten Glasperlen – hin zu ruhigeren, japanisch-minimalistischen Oberflächen und verleiht Gewerbeinnenräumen den Reichtum eines Handgewebes bei der Strapazierfähigkeit von Vinyl der Type II.

Ananda ist die Herbst-2026-Kollektion der Wandbekleidungsherstellerin Maya Romanoff, benannt nach dem Sanskrit-Wort aus der yogischen Philosophie, das eine tiefe, gefestigte Art von Freude beschreibt. Chief Creative Officer David Berkowitz sagt, in einer Welt, die sich chaotisch und überwältigend anfühlen könne, habe das Unternehmen ein echtes Bedürfnis verspürt, Momente der Ruhe, der Schönheit und der Glückseligkeit zu schaffen. Sie besteht aus zwei Wandbekleidungen: Zen Kanso, handgefertigt im Studio des Unternehmens in Chicago, und Tenona II, einem maschinell hergestellten Vinyl der Type II.

Zen Kanso feiert den japanischen Minimalismus durch die älteste Materialsignatur des Unternehmens. Tausende winziger Glasperlen werden in eine widerstandsfähige Masse auf einem strapazierfähigen Vliesstoffträger eingeschlossen, und ein Kunsthandwerker setzt einen Pinsel an die Oberkante und zieht ihn in einem gleichmäßigen Zug gerade nach unten, jeder Zug neben dem vorigen, bis die Bahn mit weichen, glitzernden senkrechten Linien bedeckt ist. Die stellvertretende Studio-Kreativdirektorin Jacqueline Nuzzo sagt, die Perlen verliehen der Oberfläche Textur, Tiefe und ein Gefühl von Bewegung, sodass sich die Wand verändere, wenn sich das Licht oder der Betrachter bewege.

Glasperlen sind vertrautes Terrain für das Unternehmen: Seine Kollektion Beadazzled ist eine dichte Handeinlage aus echten Glasperlen, und Zen Kanso führt dasselbe Material an einen ruhigeren Ort. Tenona II ist entgegengesetzt aufgebaut: eine vom Grasgewebe inspirierte Korbwarenbindung nach dem Vorbild jahrhundertealter japanischer Papierwebkunst, in 12 von der Natur inspirierten Farbstellungen und robust genug für Gewerbeinnenräume. Das Team hat die Unregelmäßigkeiten eines Handgewebes absichtlich eingebaut, damit sich die Oberfläche nie zu gleichmäßig oder fabrikmäßig anfühlt.

Gründerin Maya Romanoff entdeckte das Färben als Studentin in Berkeley, nachdem sie auf Woodstock ein batikgefärbtes T-Shirt gesehen hatte, gründete das Unternehmen 1969 als Modelabel, studierte die Kunst des Färbens in Japan und füllte 1988 das Sun-Times-Gebäude in Chicago mit einer handgefärbten Installation, bevor sie sich Wandbekleidungen zuwandte, die mit Glasperlen, Muscheln, Blattgold und Stickerei bearbeitet werden. Berkowitz sagt, das Team empfinde die Verantwortung, den handwerklichen Standard zu wahren, den die Kunden aufgrund dieser Geschichte erwarten.

Jede Bahn von Zen Kanso wird von Hand gesetzt, ein Pinselstrich nach dem anderen, ohne festen Zeitrahmen.

Tenona II baut die Unregelmäßigkeiten eines Handgewebes bewusst in ein maschinell hergestelltes Vinyl ein.

Die Paarung zeigt eine Idee – Ruhe –, die von entgegengesetzten Produktionslogiken getragen wird.

Sie erweitert die Glasperlen-Handwerkskunst aus der Gründerzeit, statt sie zu ersetzen.

Ein Gefühl kann von entgegengesetzten Logiken getragen werden: Das Handgemachte erarbeitet sich Ruhe durch Arbeit, das Maschinell-Hergestellte dadurch, dass die Unregelmäßigkeiten hergestellt werden, die eine Handarbeit signalisieren. Unvollkommenheit ist ein gestaltbares Merkmal.

Der Beitrag nennt keine Verkaufs- oder Installationszahlen. Berkowitz beschreibt das Ziel als ein kleines Gefühl von Abgeschiedenheit und Ruhe in einer geschäftigen Welt und sagt, das Unternehmen hoffe, dass Menschen etwas Neues entdecken, je genauer sie hinsehen.

DEN BELEGEN FOLGEN

Die Quellen

  1. Maya Romanoff's Ananda is Inspired by the Yogic Idea of Bliss Sixtysix · sixtysixmag.com ·