Nach Festive 2020 (Resilienz und der Umgang mit Widrigkeiten) und Open Spaces (die Freude an der Freiheit) wollten Burberry und seine wiederholten Kollaborateure Megaforce die kühne Haltung ausdrücken, die es braucht, um ins Unbekannte einzutauchen: den furchtlosen und verspielten Geist des Abenteuers.
Die Idee
Eine Sci-Fi-Begegnung aufbauen und dann unterlaufen: Die Gliedmaßen der gesichtslosen Kreatur werden zu Routen, Plattformen und Trapezen für einen Freerunning-Ballett-Tanz durch das nächtliche London.
Drei Menschen, die nach Einbruch der Dunkelheit nach Hause fahren, diskutieren einen Sci-Fi-Film; ihr Bus wird abgefangen und eine gesichtslose, vielbeinige Kreatur erscheint. Statt Horror weicht ihre Ankunft einem Tanz durch die Straßen Londons – Freerunning, Ballett und experimentelle Bewegung, choreografiert von La(Horde), wobei die architektonischen Gliedmaßen der Kreatur zugleich als Routen, Plattformen und Trapeze dienen, zu berührender Instrumentalmusik. Produziert durch Riff Raff Films mit Schnitt von Work Editorial.
Keine Leistungszahlen im Material; der Film trug das dritte Kapitel von Burberrys tanzgeleitetem Experiment mit Megaforce und drückte den furchtlosen, verspielten Geist des Abenteuers der Marke für das Jahr aus.
Burberrys Film beginnt mit drei Menschen, die nach Einbruch der Dunkelheit nach Hause fahren und in ein Gespräch über einen Sci-Fi-Film vertieft sind. Als ihr Bus abgefangen wird, legen Genrekonventionen nahe, dass sich die Sci-Fi-Szene nun vor ihnen abspielen wird – besonders als eine gesichtslose, vielbeinige Kreatur erscheint.
Stattdessen weicht ihre Ankunft einem Tanz durch die Straßen Londons, der zwischen Freerunning, Ballett und experimenteller Bewegung schwankt, alles choreografiert von den wiederholten Kollaborateuren La(Horde). Fast architektonisch im Erscheinungsbild, werden die Gliedmaßen der Kreatur zu Routen, Plattformen und Trapezen, die die Tänzer am Himmel erkunden, zum Klang berührender Instrumentalmusik.
Der Film wurde von Megaforce inszeniert, dem französischen Kollektiv, das mit Burberry durch dessen Experimente mit Choreografie und VFX gearbeitet hat, beginnend mit der Weihnachtskampagne 2020 der Marke. „Die Festive-Kampagne handelte von Resilienz und dem Umgang mit Widrigkeiten, Open Spaces handelte von der Freude an der Freiheit“, sagten die Regisseure. „Dieses Jahr wollten wir die kühne Haltung ausdrücken, die es braucht, um ins Unbekannte einzutauchen: den furchtlosen und verspielten Geist des Abenteuers.“ Burberry führte die kreative Leitung, mit Produktion durch Riff Raff Films und Schnitt von Work Editorial.
Das Horrorfilm-Setup gibt dem Zuschauer einen Reflex (sich wappnen), den der Tanz dann umdreht (Spiel), wodurch die Haltung der Marke spürbar statt behauptet wird.
Die Kreatur als Architektur zu gestalten bedeutet, dass das VFX-Prunkstück zugleich die Bühne der Choreografie ist – ein Asset, das sowohl Spektakel als auch Bewegung dient.
Es hielt ein zweijähriges System kohärent: Jeder Megaforce-Film ist eine eigene Emotion (Resilienz, Freiheit, Wagemut), sodass die Partnerschaft eine Markensprache aufbaut statt einmaliger Anzeigen.
Genre-Fehlleitung ist ein Geschenk für die Choreografie: Horror versprechen, Tanz liefern, und die Überraschung selbst wird zur Markenhaltung, die man verkauft.
Seitdem
Night Creatures setzte die Burberry-x-Megaforce-Partnerschaft fort, die mit der Weihnachtskampagne 2020 begann; das Material verzeichnet keine weiteren Meilensteine.
DEN BELEGEN FOLGEN
Die Quellen
- Burberry creates a nocturnal ballet in new campaign film Creative Review · creativereview.co.uk ·